Zeilen 969-970: Die Natur in ihren ursprünglichen Zustand zu führen ist besonders bei begradigten Flüssen nicht möglich, ohne großen Schaden in Natur und Umwelt anzurichten. Es handelt sich also um den Versuch einer Wiederherstellung mit dem Ziel einer langfristigen Sicherung des naturnahen Zustands.
Zeilen 976-977: Das 2024 im Europaparlament verabschiedete Nature Restoration Law sieht bei der Renaturierung 30% vor, an diesem Wert sollten wir uns ebenfalls orientieren. (siehe https://environment.ec.europa.eu/topics/nature-and-biodiversity/nature-restoration-law_en)
Zeilen 983-985: Moore benötigen im Zuge des Renaturierung besonderer Aufmerksamkeit, da sie als größte CO2-Senken der Natur fungieren und natürlicher Lebensraum vieler Arten sind. Ihre Wiedervernässung und Pflege sind von höchster Priorität für den Klima- und Umweltschutz.
Zeilen 1012-1013: Der Klimawandel und die erhöhten Temparaturen, sowie Extremwetterereignisse setzen unsere heimischen Baumarten großen Belastungen aus. Dadurch sind unsere Wälder bereits stark geschädigt. Wir benötigen deswegen nicht nur heimische und standortgerechte, sondern vor allem klimaresiliente Baumarten, um uns an die veränderten Klimabedingungen anzupassen.
Zeilen 1029-1030: Wir müssen ambitioniertere Ziele gegen Plastikmüll vorweisen, da die Produktion und der Verbrauch perspektivisch ansteigt. Weitere 19 Jahre Plastikkonsum in bisher bekanntem und steigendem Maße sollten wir ebenfalls in Hinblick auf benötigte Ressourcen für die Plastikherstellung nicht unterstützen.
Zeilen 1035-1036: Die Erwähnung von PFAS unterstreicht ihre Relevanz als Ewigkeitschemikalie, die insbesondere die Ressource Wasser irreversibel versucht und unnutzbar macht.
Zeilen 1037-1038: Chemikalien, die gut ersetzt werden können, können auch sofort ersetzt werden.
Zeilen 1060-1062: Freiwilligkeit bei der Frage der Reduzierung des Wasserverbrauchs ist nicht zeitgemäß. Angesichts bereits absehbarer Wasserknappheit ist vorbeugend eine Verpflichtung zur Reduzierung des Wasserverbrauchs von Unternehmen notwendig und nicht aufschiebbar.
Zeilen 1079-1083: Dass unsere Landwirtschaft zukunftsfest und klimafreundlich wird, muss unser größtes Ziel sein. Einer der größten Hindernisse bei der Erreichung dieses Ziels sind bürokratische Hürden für Kleinstprojekte. Mit Maßnahmen zur Erhöhung der biologischen Vielfalt wird die Klimaverträglichkeit unserer Lebensgrundlage erhöht und wirkt somit in beide Richtungen.
Zeilen nach 1117: In der Bundesrepublik Deutschland gibt es kein bundesweites, flächendeckendes System bei der Transparenz von Lebensmittelhygiene, das es den Verbraucher*innen vereinfacht, diesen Faktor in ihrem Konsumverhalten zu berücksichtigen und Lebensmittelbetriebe dazu anregt, höhere hygienestandarts und -konzepte umzusetzen. In Dänemark existiert ein entsprechendes System bereits seit 25 Jahren. (https://www.findsmiley.dk/english/Pages/About.aspx)
Zeilen 1126-1127: 2018 wurde der Einsatz von nur drei Neonikotinoiden auf EU-Ebene verboten, allerdings gibt es Schlupflöcher, z.B. die Nutzung in Gewächshäusern. Diese Art von Pestiziden bedroht Insekten- und Bestäuberpopulationen, sowie Wildbienen und damit die Nahrungskette für diverse Vogelarten. (https://www.bund.net/umweltgifte/pestizide/wirkstoffe-von-pestiziden/neonikotinoide/; https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/pestizide/24125.html)
Zeilen nach 1163: Das Retten von Lebensmitteln muss angesichts der Mengen von entsorgten Lebensmitteln Entkriminalisiert werden. Jährlich werden im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland fast 1 Mio. Tonnen Lebensmittel entsorgt. Dabei spielen die Einzelhandelunternehmen wie Supermärkte oder Discounter eine große Rolle. Auch das MHD ist ein Grund dafür, weshalb einwandfreie Lebensmittel frühzeitig entsorgt werden. Dabei ist es bei vielen Lebensmitteln nicht notwendig sie mit einem MHD zu versehen, da sie nicht verderben, wie z.B. Zucker oder Honig.